Was ist KIWANIS
Kiwanis ist ein weltumfassender Zusammenschluss von Frauen und Männern aus allen Berufen auf der Basis örtlicher Kiwanis Clubs. Als eine der großen Service-Club-Organisation ist das Erbringen humanitärer Dienste und Pflege menschlicher Beziehungen das gemeinsame Ziel und Bemühungen der Mitglieder. Jeder Kiwanis Club beschließt selbständig seine Tätigkeiten. Man erwartet von den Mitgliedern jedoch keine Geldspenden zur Finanzierung von Charity-Projekten, sondern den persönlichen Einsatz jedes Mitgliedes.
Scheckbuch-Charity ist bei Kiwanis verpönt. Einmal bringt es keinen Spaß und zum Anderen besteht auch die Gefahr, dass es Zweiklassensysteme im Club schafft. Und das wären keine guten Voraussetzungen für die Clubatmosphäre und die Pflege von Freundschaften.
Wie ist KIWANIS entstanden?
Der erste Kiwanis Club wurde 1915 in den USA gegründet. Die Gründer fühlten sich nicht nur der Familie, sondern auch gegenüber der Gesellschaft und dem Staat verpflichtet. Der weltweit geschützte Name KIWANIS ist indianischen Ursprungs ( kein Wunder, dass es in der Indianer?Hochburg Bad Segeberg auch einen Club gibt) und bedeutet etwa ? wir sind gern aktiv, wir finden Freude daran als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit?. Die Kiwanis?Idee verbreitete sich rasch in den USA und in Kanada. Kiwanis ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der größten Service-Club Organisationen der Welt. Im Jahre 1961 wurde die Gründung von Kiwanis Clubs in den anderen Erdteilen beschlossen. 1963 kam es zu den ersten Clubgründungen in Europa und zwar in Wien und Frankfurt/M..
Seit 1987 können auch Frauen Kiwanis Mitglieder werden; teils gemeinsam mit Männern in gemischten Clubs, teils in reinen Damenclubs.
Aufgabe und Ziele von Kiwanis.
Die nachfolgenden Grundsätze bestimmen das Clubleben und den Umgang miteinander:
- Gutes tun und Freundschaften pflegen.
- Den humanen und geistigen Werten den Vorrang vor den materiellen Werten geben.
- Im Alltag die Anwendungen der Goldenen Regeln in allen zwischenmenschlichen Beziehungen zu fördern.
- Die Anwendung immer höherer Maßstäbe im sozialen, geschäftlichen und beruflichen Leben zu fördern.
- Durch den Rat und gutes Beispiel verständnisvollere, aktivere und hilfreichere Mitbürger zu formen.
- Freundschaften zu gewinnen, uneigennützigen Dienst am Nächsten zu üben und bessere Gemeinschaft zu bilden.
- Zusammen zu arbeiten, um eine gesunde öffentliche Meinung und hohen Idealismus zu schaffen und aufrecht zu erhalten.
- Hierdurch wird ein Zuwachs an Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit, Begeisterung und gutem Willen möglich.
KIWANIS Ausbreitung
Kiwanis International hat nahezu 550.000 Mitglieder in 15.000 Clubs. In Deutschland bestehen z.Zt. 120 Clubs mit ca. 3.000 Mitgliedern, davon ca. 16 % Frauen.
Kiwanier stehen ihren Mann oder Frau im Beruf, haben volle Terminkalender und oft wenig Zeit für die Familie und ihre Hobbys. Doch sie unterwerfen sich gerne und freiwillig dem Zwang, alle 14 Tage ein Clubtreffen zu besuchen, dort Vorträge zu halten bzw. zu hören und politische, wirtschaftliche und auch kulturelle Themen zu diskutieren.

